Ihr Warenkorb ist leer.

Hans Bunge: Die Debatte um Hanns Eislers "Johann Faustus"

Hans Bunge: Die Debatte um Hanns Eislers
Bild vergrößern
Eine Dokumentation über den Streit, den das Libretto Johann Faustus des Komponisten Hanns Eisler 1952 und 1968 auslöste – einer der  interessantesten Fälle der ostdeutschen Zensurgeschichte.

Preis: 14,92 EUR

inkl. 5 % MwSt. ggf. zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 1-2 Tage


Wie kam ich dazu, vierhundert Seiten vorgekauten Text in meine Schreibmaschine zu hämmern? War ich krank? Ja auch, denn schon beim Lesen wurde mir oft speiübel. Und ich war mir bewusst, dass ich diese Arbeit auf ungewiss lange Zeit nur für mein Schließfach machte. Aber bittre Pillen nimmt man nicht ein, um zu genießen, sondern um zu genesen. Man muss das nur wollen! Ich hatte mehrere Gründe, um mich für diese Prozedur zu entschließen.

- Hans Bunge im Vorwort, Januar 1990 -


(1) Im "Doktor Faustus" wollte ich die Bauern-Revolution rühmen. Dies ist nicht verstanden worden.
(2) Es sind in der Polemik gegen "Faustus" harte und böse Worte gegen mich gefallen. Ich werde in meiner Erwiderung solche vermeiden. Ich glaube nicht, dass sie unserer Diskussion nützlich sind.
(3) Sollten wir uns über die Abstraktionen den Abstraktion unterhalten, ob der Geist im Geiste gesiegt hat! Was ist denn mit der niederen Wirklichkeit.
(4) Meine Stellungnahme zur Klassik: Ich bewundere sie und bin ein geringer Schüler der Klassiker.

- Hanns Eisler, Notiz ohne Datum -


»Diese Dokumentation über den Streit, den das Libretto Johann Faustus des Komponisten Hanns Eisler 1952 und noch einmal 1968 auslöste, besitzt den doppelten Vorzug, über den Verdacht einer schönfärberischen Legitimationsschrift erhaben zu sein, weil sowohl Eisler wie auch Hans Bunge
tot sind und einen der interessantesten Fälle der ostdeutschen Zensurgeschichte in Erinnerung rufen.«  (Frankfurter Rundschau)


400 Seiten, Texte und Dokumente, ISBN 978-3-86163-019-7