Ihr Warenkorb ist leer.

Okt 16

Lesungen buchen




Diese Autoren und Schauspieler sind auf Lesereise:


Gerne beantworten wir Ihre Fragen nach Terminen, Konditionen, Plakaten,
Pressematerialien und Werbemitteln - 
Bitte wenden Sie sich an
Inés Burdow




Gert Schönfeld liest aus
SCHACKELSTERN FLOGEN SPÄT DURCH MILDE LÜFTE


Aus Kindheitsgeschichten entsteht eine Kulturgeschichte des Berliner Alltags vor dem Mauerbau. Der Autor, Gerd Schönfeld, geboren 1948 in Berlin-Wedding, wuchs in Prenzlauer Berg auf, absolvierte eine Baumschullehre, besuchte die Kirchenmusikschule, betrieb Champignonzucht, war Hilfsschlosser, Grabpfleger, Musiker am Theater Anklam und arbeitete am DT Berlin (Requisite). Der von Kindheit auf passionierte Schachspieler – davon zeugen auch diese Briefe – wurde 2008 Berliner Seniorenmeister und ist bis jetzt als Friedhofsmusiker tätig.




Wiebke Frost liest aus
ENGLISCHES TAGEBUCH von Bärbel Bohley


Im Februar 1988 wurden einige DDR-Oppositionelle aus der Haft in die Bundesrepublik abgeschoben, die das so nicht geplant hatten. Bärbel Bohley konnte allerdings sechs Monate später, im August 1988 in die DDR zurückkehren. Dies war ein singulärer Fall, den sie noch in der Haft ertrotzt und danach während ihres Aufenthalts im Westen mit allen politischen Mitteln verteidigt hatte. Da sie selbst bis zuletzt im Zweifel war, ob ihr die Rückkehr gestattet werden würde, führte sie in diesen Monaten, vor allem in England, ein Tagebuch, in dem sie jeden ihrer Schritte, viele Begegnungen, die Reaktionen prominenter und nichtprominenter Kontakte auf ihr Anliegen sowie ihre politischen Schlußfolgerungen festhielt.  Es waren die Umstände jener Abschiebung und die sechs Monate im Westen, durch die Bärbel Bohley zu der Konzeption jener Bürgerbewegung NEUES FORUM kam, die für den Herbst 1989 so entscheidend wurde.




Inés Burdow und Stephan Baumecker lesen aus
HERR AUSSERHALB ILLUSTRIERT DIE WELT von Emil Szittya


Mit einer Einführung des Herausgebers Prof. Walter Fähnders.                                                                      
Der 1886 in Budapest geborene Vagabund, Schriftsteller, Journalist, Kunstkritiker und Maler Emil Szittya war ein unermüdlicher Schreiber, er hat ein umfangreiches Werk hinterlassen, von dem nur der kleinere Teil, gut zwei Dutzend Bücher, publiziert wurde – das erste ungarisch, die folgenden deutsch, die letzten französisch (nach Jahren und längerem Aufenthalt in Berlin war Emil Szittya 1927 nach Paris übergesiedelt und dort sesshaft geworden). Fast die Hälfte seiner Bücher hatten kunsthistorische Themen. Die hier vorgelegte Auswahl berücksichtigt Texte aus fünf Jahrzehnten. Es sind literarische Prosastücke, die zwischen den 1910er und den frühen 1960er Jahren verfasst wurden.




Ulrike  Steglich liest aus
UNIVERSUM ACKERSTRASSE


Seit 1989 hat Berlin gravierende Umwälzungen erlebt: Wende, Mauerfall und Wiedervereinigung, Umbau, Neubau, Sanierung. Doch Kontraste, leidenschaftliche Debatten, Kollisionen und Reibungsflächen machen die eigentliche Anziehungskraft Berlins aus. Sie zeigen sich in politischen Entscheidungen und städtebaulichen Wandlungen ebenso wie im alltäglichen Leben der Bewohner, die mit Geduld, Pragmatismus und lakonischem Witz den permanenten Wandel bewältigen. 





Inés Burdow liest aus
 
LIEBE IM EXIL von Edith Anderson


Szenische Lesung mit Audio-Einspielungen.
Erinnerungen einer amerikanischen Schriftstellerin an das Leben im Berlin 
Edith Andersons Erinnerungen sind gleichermaßen Liebes-, Lebens- und Kulturgeschichte der Jahre 1947 - 1958.
Kühl, lebhaft, ironisch und selbstironisch - gegen die zunehmende Unkenntlichkeit jener Zeit geschrieben.