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  • Gerd Schönfeld: SCHACKELSTERN flogen spät durch milde Lüfte, oder: Der Klassenfeind ist unter uns. Briefe an Onkel Karl 1960/61

Trauer um Gerd Schönfeld (8.6.1948 – 13.10.2021)


 
Nach kurzer, schwerer Krankheit ist am Abend des 13. Oktober 2021 unser Freund Gerd Schönfeld im Krankenhaus Friedrichshain gestorben.

Seit Dezember 1995 schrieb er für unsere Zeitschriften Sklaven, Gegner, Abwärts! und wurde mit
SCHACKELSTERN flogen spät durch milde Lüfte, oder: Der Klassenfeind ist unter uns. Briefe an Onkel Karl 1960/610 (Band 1, November 2013) sowie mit EIN CELLO IM BERUFSVERKEHR. Briefe an Onkel Karl 1961/62 (Band 2, November 2016) Buchautor des Verlags.

Schönfeld hat bis zum Schluss schriftstellerisch intensiv gearbeitet. Sein letzter Text Wochenende wird im Oktober-Heft 2021 (1. Teil) und im Januar-Heft 2022 (2. Teil) unserer Zeitschrift Abwärts! gedruckt, der ein wichtiger Baustein seines neuen Buchs werden sollte.*


Erst nach genauer Sichtung der Texte und Fragmente in Schönfelds Nachlass wird sich die Möglichkeit ergeben, einen dritten Band zusammenzustellen. Für die Bearbeitung und Veröffentlichung von Probeaufnahmen, die Anouschka Trocker von Lesungen des ersten und zweiten Bandes machte, stehen die Zeichen günstig. Wir hoffen, dass sie demnächst einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Über sein schriftstellerisches Können hinaus war Gerd Schönfeld ein Multitalent: feinsinniger Musiker,
überragender Schachspieler, virtuoser Erzähler und Vorleser.

Er wird uns fehlen!

Seine Beerdigung findet am 22. November 2021 auf dem Friedhof Georgen-Parochial I, Greifswalder Straße 229-234, 10405 Berlin, um 11:00 Uhr statt.

* Erstveröffentlicht in der Edition Rothahndruck, Berlin, in sechzig nummerierten und signierten Exemplaren (bestens handgedruckt von Rainer Slotta im Sommer 2020 mit Zeichnungen von Olaf Schwarzbach, einschließlich der Anmerkungen des Korrektors Sepp Fernstaub mit dem Titel Was kostet die Welt?).
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Vor sieben Jahren ließen wir die erste Ausgabe des literarisch-politischen Periodikums Abwärts! frei und bezogen uns auf den Schriftsteller, Ökonomen und Politiker Franz Jung. Seine Autobiographie erschien unter den Titeln Der Weg nach unten (1961) und Der Torpedokäfer (1972), der Arbeitstitel des ersten Manuskriptes jedoch war Die Vögel und die Fische. 33 Stufen abwärts. Aus dem Leben eines Deutschen (Brief an Ruth Fischer vom 24.1.1947).

Kenner unserer Zeitschrift und ihrer Vorgänger Sklaven und Gegner, wissen: Jung, „zur Unruhe geboren“, hat uns angetrieben und treibt uns weiter um. Notwendig scheint uns jedoch eine größere Nachdenklichkeit. Daher möchten wir die Publikationsweise der Zeitschrift ändern. In Zukunft erscheint Abwärts! nicht mehr in zweimonatlichem, sondern in vierteljährlichem Turnus, dafür in größerem Umfang und mit neuem Untertitel: „Zweite Stufe der Vorarbeit. Jetzt mit dem satirischen Teil Die Pleite“.

Im neuen Abwärts! soll mehr Platz für historische Fundstücke und ihre aktuelle Kommentierung und Weiterführung sein. Wir würden uns freuen, wenn Sie, Leser und Abonnenten, uns gewogen bleiben. „Worstward Ho“ heißt es bei Samuel Beckett, „Weitermachen!“ bei Herbert Marcuse.


Neue Abos können hier zu einem Halbjahrespreis von 14,00 EUR für zwei Ausgaben (exkl. Porto) abgeschlossen werden. Falls nicht gekündigt wird, verlängert sich das Abo automatisch.

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Berlin, Februar 2021
Die Redaktion

Gerd Schönfeld: Ein Cello im Berufsverkehr. Hier bestellen.


Briefe an Onkel Karl 1961/62. Band 2. Mit einem Nachwort von Wolfgang Engler und Fotos von Lorenz Kienzle.
Edition Torpedokäfer, Band IV.
Hardcover, 200 Seiten. ISBN 978-3-86163-156-9, 18.00 EURO.

 
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Gerd Schönfeld: SCHACKELSTERN flogen spät durch milde Lüfte, oder: Der Klassenfeind ist unter uns. Briefe an Onkel Karl 1960/61






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